Das ist der Gipfel.

Herrschaften, man kann ja gar nicht so viel fressen, wie man derzeit k*tzen möchte, oder? Der lang und breit angekündigte Diesel-Gipfel, der ja von vornherein eine Farce war, da die Autohersteller bereits am Vortag die „Lösung“ in den Medien präsentierten, ist soeben zu Ende gegangen. Und mit ihm die Glaubwürdigkeit der deutschen Politik.

Die Hersteller haben sich darauf geeinigt, dass ein Software-Update ausreicht. Zähneknirschend übernehmen sie dafür auch die (lächerlichen) Kosten. Und die Genossen um Dieselbrindt, pardon, Dobrindt, winken das alles einfach so durch, als wären die jährlich zu Tausenden durch Abgase wegsterbenden Wähler ihnen vollkommen egal. Vermutlich sind sie das sogar, solange nur die Millionen direkten und indirekten Angestellten der großen deutschen Autobauer weiterhin an der Wahlurne die richtigen Kreuze machen. Und solange die Parteispenden fließen. Und zwar in die Kassen aller Couleur, auch der Grünlichen, wie man sehr schön an BaWüs Kretschmann sieht, der immer stramm vorneweg geht, wenn es gilt, die Industrie im Ländle zu beschützen. Der fährt nämlich aus diesem Grund auch ein Auto mit Stern statt etwas Umweltfreundliches, das ginge ja seiner Meinung nach nicht als Ministerpräsi in Mercedesland, wie er auf Nachfrage in einer Pressekonferenz sagte.

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